Betriebliches Gesundheitsmanagement im Rahmen der Potentialberatung

Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen

Als Arbeitgeber tragen Sie Verantwortung für das körperliche und psychische Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz. Dazu ist es sinnvoll, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement zu implementieren. Was ist unter einem BGM zu verstehen? Rückenschule, Bio-Essen in der Kantine oder ergonomische Bürostühle sind noch kein BGM. Vielmehr ist darunter die systematische, zielorientierte und kontinuierliche Steuerung aller betrieblichen Prozesse zu verstehen – mit dem Ziel, Gesundheit, Leistung und Erfolg für den Betrieb und alle seine Beschäftigten zu erhalten und fördern (Unfallkasse des Bundes 2009).

Das BGM steht auf 3 Säulen:

Arbeitsschutz:                                                             Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

Betriebliches Eingliederungsmanagement:          Überwindung von Arbeitsunfähigkeit, Vermeidung von Fehlzeiten und Re-Integration von kranken Mitarbeitern

Betriebliche Gesundheitsförderung:                      Maßnahmen zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter

Gesundheit kostet Geld, Krankheit ein Vermögen.

Ob und warum sich ein BGM für Ihren Betrieb lohnt, erläutere  ich Ihnen gerne mithilfe der Potentialberatung, zu deren inhaltlichen Zielen u.a. das Thema Gesundheit (insbesondere die Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements, Work-Life-Balance) gehört. 

Folgende Kriterien sollten erfüllt sein, um Zuwendungsempfänger werden zu können:

Unternehmen und Non-Profit-Organisationen:

  • natürliche und juristische Personen des privaten Rechts sowie
  • juristische Personen des privaten Rechts, an denen Bund, Länder und/oder Gemeinden/Gemeindeverbände zu weniger als 50% beteiligt sind.
  • KMU mit mind. 10 und weniger als 250 Beschäftigten, mind. 1 sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Vollzeit,
  • Sitz und Arbeitsstätte des zu beratenden Unternehmens in NRW
  • Unternehmen muss älter als 2 Jahre sein
  • ARBEITGEBEREIGENSCHAFT: rechtl. selbständig, Arbeitsverträge werden mit diesem KMU geschlossen, eigene Betriebsnummer

Förderbedingungen der Potentialberatung:

  • Dauer zwischen 1 – 10 Beratungstage für alle KMU ab 10 bis unter 250 beschäftigte
  • Dauer einer Potentialberatung sollte ca. 9 Monaten abgeschlossen sein (Empfehlung)
  • Antrag auf Förderung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde nach Abschluss der Beratungen
  • Zwei Potentialberatungen möglich, insgesamt max. 10 Beratungstage für beide Potentialberatungen
  • Erneute Förderung einer Potentialberatung frühestens 36 Monate nach Ausstellung des ersten Beratungsschecks

Was wird gefördert? Förderkonditionen

  • Gefördert werden Beratungstage (Tagewerke im Unternehmen)
    Vor- und Nachbereitungszeiten werden nicht gefördert
  • Förderung: Anteilsfinanzierung
    50 % der Beratungskosten (ohne Umsatzsteuer)
    max. 500,– Euro/Beratungstag
  • Auszahlung des Zuschusses an das Unternehmen nach Abschluss der Beratung (nach Prüfung aller Unterlagen durch die Bezirksregierung)
  • Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen!